Freitag, 11. Juli 2008

baustellengeschichte

Man deckt zwei tage lang eine tiefgarage ab. Mühsam jeden flecken boden, alle minifenster, um jede säule herum, kein rohr wird ausgelassen. Wofür? Damit der chef antanzen und seine spritzmaschine auffahren kann. Rücksichtslos herumspritzt, mir irgendwelche befehle zuschreit, mich herumjagt und ich die drecksarbeit erledige. Wärend es mir die augen und die haare verklebt und der boden zum arschglatten hindernislauf wird. In solchen demotiwirenden situationen, denke ich mir einfach: "Du bist ein topmodel an der victoria's secret show. Spanne deine muskeln an, konzentriere dich, fixiere ziele, lauf gerade, achte aufs schwanken beim taschentragen (kesseln)...sei parat wenn du aufgerufen wirst, sieh perfekt aus...". Wenn ich kurz nach draussen gehe, um wasser zu holen, ist das wie die graderobe. Schuhe ausziehen (sind voller farbe), kurze pause, durchatmen. Und dann gehts schon wieder los. Meist stehe ich nur in die schuhe rein, weil sie so scheisse sind zum anziehen. Was die ganze rutschpartie noch gefährlicher macht. Dann wird dein name wieder aufgerufen und man stresst, kommt in eine richtige hysterie. Die zuschauer warten ja.

Die ganze sache steigert mein durchhaltevermögen und unterhält mich.

Kommentare:

Günther hat gesagt…

Spritzmaschine ha-ha. Grüße aus nepal! Vermiß dich schrecklich. Dein weib

shamblebaby hat gesagt…

dat merk ich mich!

angelicme hat gesagt…

toll toll toll toller post- aber mitleidserregender autor . . aber: victoria wartet auf dich!


my past for future

die netten