Sonntag, 17. Oktober 2010

youth, no more sweet

rauchen, saufen, rasen, stressen, zu viel arbeiten, ausgang, abmachen, zu wenig schlaf, unnötige scheisse. dann hats mich erwischt. eine erkältung zog die notbremse. nach berlin blieb ich unter der woche jeden tag zuhause. mochte und konnte nicht mehr. langsam geht es bergauf. das gab mir zu denken. und heute vor der dusche, tanzte ich mir einen liter wasser aus dem körper (ich rutsche einfach so in den rythmus rein). voller euphorie kam so ein ungewöhnlicher kampfwillen in mir auf, schon fast geistesblitze:

alles zeitverschwendung
-alkohol macht fett, darauf folgen kater, während dieser zeit bin ich halb so produktiv und eben fetter
-menschen die mich langweilen, und mich nicht weiter bringen - auch zeitverschwendung
-zigaretten sind teuer und machen mich langsamer, die folgen spür ich definitiv jetzt schon - so wundheilung, hautbild und zahnweiss...zbsp.
- facebook und 20minuten online: das sollte ich rauchen.
-familie: herrjesus, die seh ich kaum und kennen tue ich sie eh nicht. also da vielleicht mehr investieren. könnte wichtiger sein als man denkt.
- was sport anbelangt: einmal in der woche schwimmen, joggen täte auch gut (sobald das schleimdepot im gehirn ausgerotzt ist), mit meinen wanna-be-ballettübungen weiterfahren und vielleicht einen sportkollegen finden - der disziplin wegen (personaltrainer sind nun mal zu teuer)
- dann, was die sogenannte karriere anbelangt: entscheiden sollte ich mich (objektdesign, vorkurs, england...blabla). aber allgemein sollte ich mich öffnen. nicht künstlich verkaufen. meine besten qualitäten hervornehmen. mir zum beispiel das namenmerken angewöhnen.
- mehr schlafen: furchtbar was ich alles verpenne durch zu wenig schlaf. um 10 ins bett gehen sollte doch nicht sooo schwer sein.
- essen: tu' ich zu oft und zu viel. was auch zeit beansprucht und zusätzlich fett macht, was mich dann im sportbereich noch mehr zeit kostet.
- die wirklich guten und wichtigen menschen aussortieren. mit anderen für fun in kontakt bleiben, aber preis /leistung sollte beachtet werden.
- ruhe: sollte ich mir nicht unbedingt mehr zeit dafür nehmen. ich werde nie mehr so viel freizeit haben wie jetzt, aber eben: wenn ruhe, dann bitte richtig. nicht sonntags stunden vor dem fernseher oder dem mac versumpfen. ein buch zum entspannen. eine stunde reicht völlig.

eigentlich alles effizienter nutzen und einsetzten. ich lebe nur einmal verdammtnochmal und das hier sind die besten jahre!!

1 Kommentar:

Monsieur Croche hat gesagt…

ja gopf, denke mir auch sooft, dass das die besten Jahre sind und dass ich es grausam verhänge! Haha


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